Review: Dungeon Village von Kairosoft

Abenteurer aufgepasst, hier gibt es jede Menge Schätze und Monster !

Gameplay

Bei Dungeon Village entführen euch die japanischen Entwickler von Kairosoft in eine zauberhafte Märchenwelt voller Abenteuer, Schätze, Ritter und Drachen. Ihr übernehmt die Verwaltung eines kleines Dorfes im Außenbezirk, den viele Abenteurer auf ihr Suche nach Ruhm und Schätzen besuchen. Allerdings gab es in letzter Zeit viele Übergriffe von gemeinen Monstern, so dass es nun an euch ist, diese zu bekämpfen und den Ort zur schönsten Stadt des Landes aufzubauen…

Die KI-gesteuerten Abenteurer kaufen in der Stadt Ausrüstung bevor sie auf Monsterjagd gehen, daher solltet ihr jede Menge schöne Läden zu bieten haben. Wenn sie einen Kampf gewonnen haben, bekommen sie Erfahrungspunkte und eure Stadt bekommt Gold. Danach erholen sie sich in euren Herbergen vom Kampf. Wenn es ihnen bei euch gefällt, ziehen sie vielleicht sogar in ein leerstehendes Haus.

Die Abenteurer-Gilde versorgt euch mit Entdeckungen (Dungeons voller Schätze und Gefahren oder Monster) rund um eure Stadt. Ähnlich wie bei Epic Astro Story [AppStore-Link] könnt ihr auch hier eine Truppe von Abenteurern für ein Quest zusammenstellen und sie dafür mit Waffen und Rüstung ausstatten. Melden sich freiwillig nicht genug, könnt ihr noch ein paar Angsthasen mit Gold überzeugen.

Alles was ihr unterwegs findet, wie Waffen, Kleidung oder Gegenstände, ist danach auch in euren Läden zum Kauf verfügbar – oder ihr könnt sie einem Abenteurer als Geschenk überreichen und ihn so stärken. Die Einwohner können auch ihre Berufe wechseln, so könnt ihr ihnen Kämpfer, Abenteurer, Farmer, Händler oder Handwerker zuweisen.

Interessant ist das neue Cauldron-Feature, bei dem euch einen Zauber-Kochtopf zur Verfügung steht, womit ihr neue Dinge herstellen könnt. Werft ihr etwas in den Topf, verkocht es und ihr bekommt magische Punkte dafür, mit denen ihr Rezepte für bessere Waffen und Ausrüstung kochen könnt.

Für die Städte des Landes gibt es eine Sterne Wertung mit bis zu 5 Sternen, für jeden Stern gibt es bestimmt Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Mit jedem Stern steigt eure Popularität und es kommen neue und bessere Abenteurer zu euch. Das Spiel läuft 16 Spieljahre, danach endet der Pflichtteil und euer Highscore wird festgehalten. Nun könnt ihr natürlich endlos weiterspielen (und erfahrungsgemäß kommen danach immer noch jede Menge neue Inhalte) oder ihr startet ein neues Spiel mit Errungenschaften aus dem ersten Versuch.

Leider ist das Spiel komplett in Englisch, nach einer kleinen Einarbeitung kann man aber alles mit Schulenglisch-Kenntnissen gut verstehen.

Grafik / Präsentation

Hier bleibt alles beim gewohnten Kairosoft-Standart: niedliche Pixelgrafik im Retrostyle, die ansprechend und in schön bunt gestaltet ist. Selbst Monster sind vielfältig und knuffig. Die Namen der Abenteurer sind wieder einmal toll, so begegnet ihr zum Beispiel Lance Alot…

Wie immer ist das Spiel nur für iPhone ausgelegt, sieht aber auf dem iPad im 2x Modus wesentlich übersichtlicher aus – hier können also auch iPad Besitzer zuschlagen.

Sound

Passend zu Grafik ist auch die Soundkulisse im retrolastigen Chiptune-Sound gehalten. Bei diesem Spiel ist der Soundtrack mal wieder angenehm bewegt und schön abenteuerlastig.

Fazit

Dungeon Village ist eine gelungene Aufbau-Sim im Märchengewand. Es wird gewohnt gut aufgebaut und führt den Spieler schrittweise an alle Features heran. Schon nach ein paar Spielstunden ist es unglaublich komplex, macht aber immer Spaß und schafft es den Spieler zu motivieren. Besonders toll ist neue Zauber-Feature und die Entdeckung der Dungeons gelungen. Unbedingte Kaufempfehlung, aber Vorsicht: Suchtgefahr!

+ niedliche Grafik
+ schönes Setting
+ umfangreiches Gameplay
+ übersichtliches Interface
+ gutes Heranführen
+ hohe Spielmotivation
+ schöner Sound
– englisch
– nativ für iPhone
Dungeon Village (AppStore Link) Dungeon Village
Hersteller: Kairosoft Co.,Ltd
Freigabe: 4+4.5
Preis: 5,49 € DOWNLOAD

Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.