Review: Crumble Zone – Schützt unseren Planeten!

Aus den unendlichen Weiten des Alls, aus dem Urnebel der Schöpfung, aus dem puren Nichts krachte heute Crumble Zone von den Rebel Twins in mein Postfach, die auch im Herbst schon das schicke Night Flight entwickelt haben.

Gameplay

Bei Crumble Zone müsst ihr mit einem Roboter in der Umlaufbahn einen kleinen Planeten vor Meteoroiden beschützen, da dessen Anziehungskraft sein Unheil förmlich anzieht. Als Abwehr könnt ihr mit dem Roboter kleine Steine schießen, welche die Meteoroiden zerplatzen lassen.

Die Steuerung wird über virtuelle Buttons erledigt und funktioniert ganz einfach: Mit zwei Tasten für die Links/Rechts Bewegung könnt ihr euch um den Planeten herum bewegen. Im Falle des Spieles dreht sich das Weltall und der Planet bleibt stehen – zu Gunsten der Übersicht. Dazu kommen noch zwei Buttons zum Schießen und Auslösen eines PowerUps.

Habt ihr einen größeren Meteoroiden zerbröselt, lässt er bunte Diamanten auf die Oberfläche zum Einsammeln fallen. Die Anzahl wird im Planeten-Inneren angezeigt. Dafür könnt ihr euch im Menü bis zu 8 neue zusätzliche Waffen freischalten, die mit Blitzen oder eigenen Meteoroiden eure Schüsse stärken. Auf InAppKäufe verzichten die Entwickler übrigens. Für Abwechslung sorgen jeweils zufällig generierte Level. Für Statistik-Junkies gibt es eine umfangreiche Übersicht, die man auch mit Freunden per GameCenter vergleichen kann.

Schnieke ist der lokale Multiplayer-Modus, in dem zwei Spieler an einem Gerät gegeneinander antreten können. Im Hochformat werden jeweils zwei (halb dargestellte) Planeten eingeblendet, worauf die Roboter allerdings automatisch hin und her laufen. Jetzt muss man nur noch im richtigen Augenblick schießen und die Kristalle einsammeln. Das macht zu zweit richtig Laune, denn man kann sich ja gegenseitig große Meteoroiden wegballern, ist aber auch etwas an den Lauf des Roboters gebunden.

Das ganze Spiel kommt übrigens ohne Text oder Sprache aus und erklärt sich (fast) von selbst. Nur wozu die einzelnen PowerUps so richtig sind, bleibt teilweise schleierhaft. Eine kleine Grafik zur Erklärung wäre wünschenswert.

Grafik / Präsentation

Das Artwork ist allerliebst und wirklich zuckersüß gestaltet. Nicht nur das es im Crumble Zone Weltraum herrlich farbenfroh und mit allerlei schönen Lichteffekten zugeht. Nein, auch der Roboter und die einzelnen Meteoroiden sind toll gestaltet und erinnern teilweise an den Käsemond von Wallace  & Grommit. Dabei läuft das Spiel auch auf älteren iGeräten flüssig.

Hier wieder unser kleines Gameplay-Video, in dem ich euch erst den Singeplayer-Modus bis Level 4 zeige und dann im Multiplayer am iPad antrete…

Sound

Neben einem wirklich angenehmen Soundtrack, der aus rockiger Musik besteht, die mir zu keiner Zeit auf den Wecker ging, haben mich vor allem die Soundeffekte begeistert. Sie animieren im Spiel schnell zur Sammelwut, so schön wir die Diamanten in den Vorrat klimpern. Auch die Explosionen sind wirklich toll und verstärken das Spielerlebnis noch einmal deutlich. Für beide Parameter hat man im Soundmenü einen separaten Schalter.

Fazit

Fazit von Tobi

Ich bin hin und weg. Hier hat wieder einmal ein Kleinod den Weg in den AppStore gefunden. Abgesehen von der stimmungsvollen Grafik und dem Hammer-Sound, hat es mir vor allem das Spielprinzip angetan. Total simpel und genau so geil! Wie schnell sind da 20 Minuten weg, in denen man sich bestens unterhalten fühlt. Als Zugabe ist der lokale Multiplayer eine echte Bereicherung und macht aus dem Spiel eine unbedingte Empfehlung. Das Spiel ist mit verdammt viel Liebe programmiert und verdient ein Plätzchen auf eurem iGerät!

+ tolle Grafik / Lichteffekte
+ motivierendes Spielprinzip
+ lokaler Multiplayer für 2 Spieler
+ leichte Steuerung
+ PowerUps
+ schicker Soundtrack
+ richtig gute Soundeffekte
+ keine InAppKäufe
+ GameCenter Anbindung
+ Universal-App
– verdammt mir fällt kein Kritikpunkt auf!
Crumble Zone (AppStore Link) Crumble Zone
Hersteller: Cezary Rajkowski
Freigabe: 4+4.5
Preis: 2,29 € DOWNLOAD

Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.