Potshot Pirates

Review: Potshot Pirates – Diese menschliche Kanonenkugel ist schlecht rasiert

Stellt euch Angry Birds in 3D vor. Und jetzt versetzt euch in die Karibik und ersetzt die Schweine und Vögel durch Piraten. Schon habt ihr POTSHOT PIRATES, einen schönen Zeitvertreib mit Urlaubsfeeling von Chillingo und IT Art Team. Wir haben ein paar Schüsse mit den explosiven Piraten gewagt…

Gameplay

Während sich die Ureinwohner auf der Insel eine Festung (mit unserem Gold) erbaut haben, ist es unsere Aufgabe, ihre Behausung zum Einstürzen zu bringen. Dabei sollten alle Feinde das Zeitliche segnen, im Idealfall erbeutet man noch ein paar Schätze zurück.

Potshot Pirates
Schlechte Hotels? Nicht mit uns! Wir reisen, aber ein!

Jeder der Piraten hat dabei verschiedene Eigenschaften, die man überlegt nutzen sollte, auf welche Art von Bauteil man sie richtet. Die Abfolge der Piraten kann man leider nicht beeinflussen. Um zu zielen, könnt ihr euer Schiff seitlich um die Insel verschieben, um so den besten Angriffspunkt zu wählen. Teilweise kann man die Insel komplett umfahren. Habt ihr den Piraten mit einem Touch in die Kanone verfrachtet, wird automatisch zur Zielansicht umgeschalten.

Kann man die feindlichen Mauern schon mit dem ersten Schuss komplett einstürzen und die Gegner auslöschen, erhält man einen Bonus von 5.000 Punkten. Hat man alle Piraten verpulvert und es gibt noch Ureinwohner, muss man das Level erneut starten. Insgesamt könnt ihr knapp 100 Inseln bereisen oder besser gesagt niederreißen.

Mit den verdienten Goldmünzen kann man sich noch nützliche PowerUps zulegen oder neue Welten freischalten. Vor allem die PowerUps haben große Ausmaße, so lassen sich komplette Inseln mit einem riesigen Tinenfisch leerfegen oder praktische Dreiersalven abfeuern. Wer schneller vorankommen möchte, kann Spielgeld per InAppKauf nachlegen, dass ist aber nur optional und nicht wirklich nötig. Das Spiel ist prinzipiell in Englisch, allerdings kommt es fast komplett mit Pikotgrammen aus, so dass man auch ohne Sprachkenntnisse leicht ins Gameplay einsteigen kann.

Grafik / Präsentation

Die comiclastige bunte Grafik passt super zur karibischen Landschaft und zum Spielsetting. Die Charaktere und Tiere sind niedlich gezeichnet und vor allem die realistischen Wassereffekte haben es mir angetan. Berührt man die Wasseroberfläche mit dem Finger, zieht es realistische Wellen hinterher. Ansonsten bieten die verschiedenen Inseln aber zu wenig optische Abwechslung.

Hier ein kurzes Gameplay-Video, in dem ich die ersten Ureinwohner in ihren Festungen platt mache…

Sound

Mit karibischer Musik kommt entspannte Spiel-Atmosphäre auf, spätestens wenn die Wellen dazu im Hintergrund rauschen, ist entspanntes Spielen garantiert. Die Piraten lassen ab und an ein paar kräftige HarHar’s und HoHo’s vom Stapel, so dass man schön eingestimmt wird. In den Optionen kann man beide Soundparameter an- und ausschalten.

Fazit

Tobi meint:

Das Gesamtpaket aus bunter karibischer Piratenwelt, der 3D Version des Angry Birds Gameplay und entspannter Sounduntermalung macht aus Potshot Pirates einen gelungenen Zeitvertreib. Man benötigt genauso viel Glück wie Strategie, was den Ausgang mit der Spielphysik eines jeden Levels immer ungewiss (und spannend) macht. Das Spielprinzip ist sicher nicht neu, aber dieser Vertreter kann zum kleinen Preis angenehm unterhalten und macht Spaß. Das ist im Endeffekt alles was zählt.

+ schöne bunte Grafik
+ tolle Effekte
+ einfache Steuerung
+ PowerUps
+ entspanntes Gameplay
+ guter Soundtrack
+ preiswerte Universal-App
– englisch
– Spielprinzip schon oft verwendet
– Spielwelten sehr ähnlich
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Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.