Asphalt 8: Airborne – Nur fliegen ist schöner…


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Gameloft gehen mit einer ihrer erfolgreichsten Eigenproduktionen in die 8. Runde – was in AppStore-Verhältnissen schon fast rekordverdächtig ist und für die Qualität spricht. Wie gewohnt, gibt es auch bei Asphalt 8: Airborne actionreiche Rennen mit vielen Originalwagen, welche diesmal besonders häufig in der Luft unterwegs sind… Ich habe mich für euch ans Steuer gesetzt!

asphalt 8 airborne
ACTION wird hier groß geschrieben…

Zuerst fällt der neue Look auf. Beim achten Teil scheint alles wie aus einem Guß gemacht zu sein, alle Elemente passen besser zusammen. Dazu haben die Entwickler das Spiel in einen filmreifen blauen Farbfilter getaucht, der die Szenen oft dramatisch wirken lässt. Die Grafikengine wurde noch einmal deutlich verbessert und scheint flüssiger als beim Vorgänger zu laufen. Nun sind mehrere Kameraperspektiven mit an Bord.

Die Singleplayer-Karriere ist recht umfangreich und umfasst 8 Saisons mit 180 Rennen, die man mit verschiedenen Wagenklassen auf 9 Strecken bestreitet. Insgesamt stehen euch rund 50 Original-Wagen zur Verfügung, eine Menge davon sind neu im Spiel. Die Strecken sind sehr lang und bieten wieder zahlreiche Abkürzungen und Nebenrouten, außerdem kann man sie rückwärts fahren.

Auffällig neu auf den Kursen sind die Sprungschanzen – daher auch der Name Airborne. Hier seid ihr deutlich mehr mit dem Wagen in der Luft und vollführt gekonnte Sprünge, Schrauben und 360° Dreher. Praktischerweise lässt sich der Wagen in der Luft weiterhin lenken. Ein schönes neues Spielelement, was den Spielspaß deutlich erhöht. Ebenfalls neu ist ein erweiterter Nitro-Boost: Löst man einen Boost aus, kann man ihn verdoppeln, wenn man kurz danach zur richtigen Zeit noch einmal die Boost-Taste drückt. Die schwere Entscheidung ist nun, worauf man seine Aufmerksamkeit legt – die Strecke oder das Boost-Timing. Nett!

Die Rennen werden meist gegen 5 Gegner ausgetragen – dabei kann man wählen ob gegen die KI, einen Freund via lokales WLan oder Online via GameCenter oder Facebook. Rast man in einen Gegner, wird der Crash wie bei Burnout Paradise in Zeitlupe und dank Schadensmodell in aller Pracht gezeigt. Schick: Neben einem normalen Online-Multiplayer gibt es nun auch Ghosts – eigene kann hochladen und Freunde dagegen asynchron antreten lassen. Neben normalen Rennen gibt es noch Zeitrennen, einzelne Duelle oder Dift-Herausforderungen, bei denen man durch Toren schlittert. Insgesamt abwechslungsreich.

Für die Steuerung gibt es wieder zahlreiche Optionen, so dass jeder Spieler seine ideale Einstellung finden sollte – ob mit virtuellen Buttons oder Neigungssensor. Mit beiden Möglichkeiten lässt sich der Wagen präzise lenken.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. In den ersten Spielminuten war ich vom Motorsound sehr enttäuscht – das kam aber von den Elektroautos, die besonders preiswert angeboten wurden und deshalb meinen anfänglichen Fuhrpark ausmachten. Spätere Sportwagen mit echtem Motor klangen dann schon erheblich besser. Der umfangreiche Soundtrack drückt mit Dubstep-Krachern und Rocksongs umso mehr, den man dann eben in den ersten Spielminuten lauter machen sollte…

Und natürlich kann man wieder Spielwährung und Wagen(pakete) für echtes Geld nachlegen – ungeduldige Spieler können per InAppKauf sofort alle Rennen freischalten. Braucht man das? Ich habe bis jetzt an die drei Stunden gespielt und mir bisher 6 Wagen leisten können. Die ersten Wagen einer Klasse sind meist sehr preiswert (und Elektroautos, bääh), die besseren Modelle sind schon (wesentlich) teurer. Was besonders die Augen beim Blick auf den virtuellen Kontostand tränen lässt, sind die Motor-Upgrades. Hier muss man für recht kleine Verbesserungen kräftig zahlen, immerhin fährt man damit spürbar besser. Immerhin sind die Lackierungen der Wagen gratis.

Unterm Strich lässt sich Airborne auch ohne zusätzliche Investitionen -bei ausreichend Motivation- komplett durchspielen, auch nervt das Spiel nicht mit Werbung. Auf der anderen Seite sitzt bei diesem kleinen Preis das Geld eigentlich locker, spielt sich Airborne doch wie ein 5,49€ Spiel. Hier kann jeder Spieler selbst entscheiden ob er lieber grinden will oder noch 3 Euro mehr für ein schickes Autopaket investiert.

Gameloft haben sich selbst übertroffen, das habe ich nicht erwartet. Asphalt 8: Airborne ist mein neuer Lieblings-Funracer, der mich stundenlang an den Touchscreen gefesselt hat. Die Rennen sind schön inszeniert, die neuen Sprünge sind das Salz in der Suppe und die Strecken abwechslungsreich. Was die atemberaubende Grafik mit den Originalwagen und den Effekten an Euphorie erschafft, wird leider etwas durch den lahmen Motor-Sound gedämpft. Unterm Strich der momentan beste Fun-Racer im AppStore und ein Pflichtkauf für Rennspiel-Fans!

+ atemberaubende Grafik
+ tolle Präsentation
+ läuft flüssig
+ viele Sprünge
+ viele Original-Wagen
+ verschiedene Herausforderungen
+ Tuning (Motor, Lack)
+ Multiplayer (Lokal, Online synchron/asynchron)
+ viele Steuerungsmöglichkeiten
+ druckvoller Soundtrack
+ komplett deutsch
+ InAppKäufe nicht notwendig
+ GameCenter-Anbindung
+ preiswerte Universal-App
– Elektroautos klingen wie Staubsauger
– Gegner oft schnell (Upgrades > InAppKäufe)
– kein iCloud
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Entwickler: Gameloft
Preis: Kostenlos+

Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.