Grey Cubes Review

Review: Grey Cubes – Der beste Brickbreaker des Jahres?!


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Bulkypix haben mit Grey Cubes von Deion einen Brickbreaker aufgelegt und machen damit seit längerer Zeit mal wieder mit einem richtig guten Spiel Furore. Das Spielprinzip ist zwar ganz klassisch - mit einem Pad am unteren Bildschirmrand versucht man Steine mit einer Kugel abzuschiessen - doch wurden hier die besten…

Grey Cubes

Gesamtwertung

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100

Bulkypix haben mit Grey Cubes von Deion einen Brickbreaker aufgelegt und machen damit seit längerer Zeit mal wieder mit einem richtig guten Spiel Furore. Das Spielprinzip ist zwar ganz klassisch – mit einem Pad am unteren Bildschirmrand versucht man Steine mit einer Kugel abzuschiessen – doch wurden hier die besten Spielidee von Kollegen und gänzlich neue Ansätze zu einem hochpolierten Spiel verbaut.

Die Entwickler brennen hier ein wahres Ideen-Feuerwerk ab, jedes der 60 Level hat eine neue Gameplay-Idee zu bieten, wofür man sich jeweils eine neue Lösungsmöglichkeit ausdenken muss. Hier sind nur ein paar der Ideen: Es gibt verschieden hohe Ebenen, diverse Schalter, gegenüberliegende Pads, die man gleichzeitig steuert, sich drehende Blöcke, sich rhythmisch bewegende Hindernisse, unsichtbare Steine und Mauern oder explosive Steine. Auch der gekachelte Boden der Spielwelt erweckt oft zum Leben und hebt und senkt sich, an diesen Blöcken prallt der Ball natürlich ab.

Grey Cubes BrickbreakerWie üblich dropen manche Steine PowerUps, zu deren Funktion das Spiel leider keine Erklärung bietet. Die blauen PowerUps haben positive Effekte wie doppelte Bälle, Haftung am Pad zum genauen Zielen, ein größeres Pad, eine Schutzmauer für den unteren Rand, mehr Schlagkraft, langsamere Bewegung oder einen zusätzlichen Ball auf’s Konto. Die roten PowerUps sollte man eher meiden, denn hier wird das Pad zum Beispiel kleiner, der Ball schneller oder die Schwerkraft spielt verrückt. Eine fiese als auch tolle Idee: Versucht man den herunterfallenden roten PowerUps auszuweichen, schweben diese dem Pad ein Stück nach!

Richtig gut ist die Physik-Engine gelungen und das nicht nur in Bezug auf den Ball mit dem Pad, mit dem sich präzise Zielen lässt. Nein, auch die berechneten Blöcke purzeln wild durcheinander (das habe ich bisher noch bei keinem Brickbreaker so gesehen) und wenn die Kugel auf sie trifft, werden die Blöcke physikalisch korrekt verschoben. Teilweise stehen mehrere Blöcke als Turm aufeinander und man trifft den unteren Block – dann fallen die oberen glaubwürdig aufs Spielfeld. Auch bei Explosionen drückt die Welle benachbarte Blöcke korrekt weg. Richtig gut!

Fünf Kugeln bekommt man für ein Spiel, dann ist die Kampagne zu Ende. Man darf aber beliebig oft weiterspielen – für den Abzug von 20.000 Highscore-Punkten.  Teilweise bekommt man aber allein schon für ein Level rund 15.000 Punkte, je nachdem wie schnell man es löst und wie hoch der Punktmultiplikator war. Auch von InAppKäufen bleibt man verschont. So kommt man recht gut durch die kompletten Spielstufen, aber auf Kosten des Highscores. Danach bleibt eine schöne Motivation für einen kompletten Neustart. Für ein gesamtes Durchspielen braucht man sicher so an die vier Stunden.

Grey Cubes ist so angelegt, als würde man von oben in eine graue Kiste schauen, in der sich alles abspielt. Die leuchtenden Kugel erzeugt einen korrekten Schatten und alles glänzt wie Metal – zumindest in der höchste Auflösung. Die Grafikeinstellungen kann man in vier Stufen vornehmen, auf der höchsten Stufe hat sogar ein iPad Air zu tun, hier merkt man Grey Cubes an, dass es schon auf die neueste iGeräte-Generation ausgerichtet ist. Der entspannte elektronische Sound mit Hall ist passend und erinnert in Kombination mit der Optik an das wunderbare Smash Hit. Für die Steuerung des Pads benötigt man genau einen Finger, den man auf einem Feld am unteren Bildschirmrand nach links und rechts bewegt. iOS Controller werden nicht unterstützt und das ist auch nur nachzuvollziehen – mit einem Joystick könnte man nie die Geschwindigkeit des Pads so genau steuern wie mit dem Finger.

Der beste Brickbreaker des Jahres? Diesen Titel kann Grey Cubes definitiv schon mal für sich verbuchen! Selten hatte ein Genrekollege so viele Spiel-Ideen auf Lager, selten sah ein Brickbreaker so gut aus. Die Steuerung ist präzise und die Physik-Engine in Verbindung mit der 3D Grafik macht eine wesentliche Besonderheit aus – hier agiert alles glaubwürdig. Um alles abzurunden gibt es einen tollen Elektro-Soundtrack und ein Highscore-System, dass erlaubt alle 60 Level durchzuspielen und danach zu einem Neustart motiviert. Wer auch nur ansatzweise auch Brickbreaker steht, sollte hier zuschlagen – zumal man für den Preis nichts Besseres bekommt und quasi nicht überlegen braucht!

Grey Cubes: Unique 3D Brick Breaker
Grey Cubes: Unique 3D Brick Breaker
Entwickler: Deion Mobile
Preis: 1,09 €
+ grandiose 3D Optik
+ leichte OneTouch-Steuerung
+ 60 Level
+ viele frische Spielideen
+ Grafik anpassbar
+ viele PowerUps
+ keine InAppKäufe
+ motiviert
+ guter Elektro-Soundtrack
+ man kann komplett Durchspielen
+ deutsch
+ GameCenter-Anbindung
+ Universal-App
– keine Erklärung für PowerUps
– keine iCloud Savegames

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!