Review: Goo Saga – Rollt der Glibber durch die Gänge, wird es für die Gegner enge!


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Oh my gish! Ja, der heute erschienene Plattformer Goo Saga von Toka Loka Games erinnert an vielen Stellen an das wundervolle Gish, dass es schon geraume Zeit für den PC gibt (und den ihr eventuell auch von SuperMeat Boy kennt). In der kleinen Story erzählt euch das Spiel von einem eigentümlichen…

Goo Saga

Präsentation
Technische Umsetzung
Umfang
Spielspaß

Gesamtwertung

Leser-Wertung: Sei der Erste!
95

Oh my gish! Ja, der heute erschienene Plattformer Goo Saga von Toka Loka Games erinnert an vielen Stellen an das wundervolle Gish, dass es schon geraume Zeit für den PC gibt (und den ihr eventuell auch von SuperMeat Boy kennt). In der kleinen Story erzählt euch das Spiel von einem eigentümlichen Wissenschaftler, der sein Labor auf dem tiefen Meeresgrund errichtet hat, wo er ungestört an der Erschaffung einer eigenen Lebensform forschen kann: Dem Goo. Eine runde Glibberkugel mit sympatischem Grinsen… Doch bevor die Story (und Goo) ins Rollen kommt, verschwindet der Wissenschaftler auf mysteriöse Weise. Wir schlüpfen in die Rolle von Goo und brechen aus, um ‚Papa‘ zu suchen…

Goo Saga Review
Man rollt nicht nur vor sich hin…

Die 20 recht langen und verzweigten Spielabschnitte von Goo Saga spielen daher auch in der großen Labor-Anlage tief unter Wasser. Teilweise ist man auf Plattformen und den Gängen unterwegs, teilweise auch in Höhlen oder unter Wasser – zum Glück kann Goo dort auch ohne Probleme agieren. Die Level sind gespickt mit kleinen Schalter-Rätseln oder dem Bugsieren von Kisten an Stelle X, von der man dann zu Stelle Y kommt. Wer Leo’s Fortune gespielt hat, bekommt eine gute Vorstellung. Auch kleine physikalische Elemente sind eingebaut, die man für sich nutzen kann. Zum Beispiel schaukelt man auf einer Lampe, um mit ihr einen Schalter auszulösen.

Goo Saga Review
Gegner werden klassisch von oben erledigt.

Eine Besonderheit von Goo ist die Formbarkeit seines Körpers, eine Idee welche die Entwickler direkt von Gish übernommen haben. Mit einem 3-stufigen Schalter kann man jederzeit die Form der kleinen Glibberkugel umschalten: Entweder wird sein Körper dick und stark, flach oder er rollt im Normalzustand schnell mit seinen Saugnäpfen vor sich hin. Das muss man für einige Rätsel und Passagen nutzen, oft kommt man beispielsweise an dünne Gänge, die Goo nur im flachen Zustand passieren kann.

Goo Saga Review
Drei Spielmodi für jedes Level schalten den Diamant frei

Natürlich gibt es auch Gegner, die man supermario’esque mit einem gekonnten Sprung auf den Kopf erledigt. Dadurch hüpft man noch ein Stück höher, was man auch an mancher Stelle benötigt, um an die wertvollen Blobs zu kommen – das sind die bunten Seifenblasen, die man in jedem Level einsammeln muss. Hat man alle, bekommt man am Ende ein Abzeichen. Doch das ist erst die halbe drittel Miete, denn es gibt zu jedem Level neben dem normalen Modus noch zwei weitere: Bei Survival muss man das Level noch einmal schaffen, ohne das unterwegs Herzen oder Savepoints erscheinen. Beim Time Trial Modus gilt es das Level auf (knackige) Zeit zu schaffen, doch hier hat man es ja mindestens schon zwei mal gespielt und kennt den Weg.

Hat man einen Abschnitt in allen drei Modi geschafft, winkt ein Diamant als Belohung, den man in die Verbesserung von Goo’s Fähigkeiten wie Springen oder Lebensenergie investieren kann. InAppKäufe gibt es zum Glück keine. Ab und an kommt übrigens ein Level mit nur einem Spielmodus, bei dem man schon beim einmaligen Durchlauf den Diamant bekommt. Man kommt also auch so vorwärts, wirklich grinden muss man hier also nicht.

Hier der Goo Saga Trailer mit viel Gameplay…

Die Touch-Steuerung ist präzise und wird mit vier Buttons erledigt: Zwei für die seitliche Bewegung, einer zum Springen und einer, um kraftvoll nach unten zu schnellen und so Gegner zu erledigen oder brüchige Stellen im Boden zu zerbrechen. Leider lassen sich die Tasten nicht selbst belegen, sind aber auf iPad wie iPhone schon gut angeordnet. Falls vorhanden, könnt ihr auch mit einem MFi iOS Controller spielen, der ebenfalls unterstützt wird.

Falls ihr ürbigens dann nach rund 3 Stunden mit einem ersten Anlauf durch Goo Saga gerollt seid und vielleicht noch weitere Spielzeit eures Lebens in die anderen Spielmodi investiert habt, könnte es langweilig werden… Könnte – wenn da nicht der integrierte Level-Editor wäre. Doch selbst wenn ihr keine Lust auf Selberbauen und Hochladen habt, könnt ihr euch in der Community umsehen und dort neue Level laden. So gibt es hier also einen wirklich großen Spielumfang.

Der Entwickler sagt, Goo Saga ist für Fans von Plattformern wie Leo’s Fortune, Rayman, Limbo, Badland, Nihilumbra oder Castle of Illusion geeignet… Und da kann man (ausnahmsweise) nur zustimmen! Zum einen wird euch dieses Spiel als Plattformer auf keinen Fall enttäuschen und zum anderen hat es eine vergleichbare Qualität wie die genannten Kollegen. In der düsteren Optik der abwechslungsreichen Spielwelt sind die bunten Blobs nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern sie fördern auch den Sammeltrieb. Dazu noch die zwei zusätzlichen Spielmodi, bei denen man Level noch einmal angehen kann. Hier habt ihr genug zu tun. Letztlich könnt ihr euch mit dem Level-Editor austoben oder einfach Nachschub aus der Community laden. Ein wundervoller Plattformer mit sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

Goo Saga
Goo Saga
Entwickler: TokaLoka
Preis: 2,29 €
Goo Saga
Goo Saga
Entwickler: Pinnatta Inc.
Preis: 1,99 €+
+ schicke Spielwelt
+ präzise Touch-Steuerung
+ guter Spielumfang
+ drei Spielmodi
+ viele PowerUps
+ vier Boss-Kämpfe
+ kleine Story mit 2 Enden
+ Level-Editor
+ Level aus Community
+ keine InAppKäufe
+ guter Soundtrack
+ MFi iOS Controller
+ GameCenter-Anbindung
+ Universal-App
– englisch
– keine iCloud Savegames

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!