Review: Totem Forge – Bei diesem Match3-Spiel muss man vor allem Pläne schmieden


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Seit langem schickt sich mal wieder ein Match3-Spiel im AppStore an, aus dem derzeit üblichen Genre-Brei aus Freemium-Titeln und bunter Zukcerguß-Overkill hervorzustechen: Das neue Totem Forge von Exaltrix sieht nämlich nicht nur poliert und erwachsen aus, sondern verspricht auf den ersten Blick frisches Gameplay... Wir werden sehen. Grundlegend geht es wieder…

Totem Forge

Gesamtwertung

Leser-Wertung: Sei der Erste!
70

Seit langem schickt sich mal wieder ein Match3-Spiel im AppStore an, aus dem derzeit üblichen Genre-Brei aus Freemium-Titeln und bunter Zukcerguß-Overkill hervorzustechen: Das neue Totem Forge von Exaltrix sieht nämlich nicht nur poliert und erwachsen aus, sondern verspricht auf den ersten Blick frisches Gameplay… Wir werden sehen.

Grundlegend geht es wieder einmal darum, mindestens drei gleichfarbige Steine auf dem Spielbrett zusammenzubringen und damit zu löschen. Mit jedem eingesetzten Stein rutscht alles nach unten, dem vernichtenden Feuer entgegen. Doch so einfach ist und bleibt es nicht.

Totem Forge bietet frische Match3-Spielideen

Zuerst einmal ist das düstere Match3-Spiel rundenbasiert, was nun nicht so wirklich bahnbrechend ist, schließlich wartet die KI auch bei den meisten Kollegen auf die Eingabe des Spielers. Das schöne hier ist aber, dass man sich den nächsten Stein aus sechs möglichen Steinen aussuchen kann. Schon bei dieser ersten Innovation kommen Hobby-Strategen auf ihre Kosten. Doch es bleibt nicht dabei.

Totem Forge
Mit dem Feuerstein vernichtet man Golems

Da das Spielfeld mit jedem eingesetzten Stein nach unten rutscht, sollte man sie klug setzen und möglichst viele Steine damit auslöschen. Löst man eine Kombination aus, rutscht das Spielfeld nicht nach unten. Doch keine Angst, wenn ein Stein doch die untere Begrenzung erreicht, ist das Spiel noch lange nicht zu Ende. Dann wird lediglich eine von fünf Lebensrunen aufgebraucht, die sich aber durch bestimmte Umstände wieder herstellen lassen – der Schwierigkeitsgrad ist also recht fair und ermöglicht längere Spielsessions am Stück.

Das Feuer bei Totem Forge ist nicht nur schädlich, sondern härtet auch die Edelsteine, wodurch sie (später aufgelöst) noch wertvoller werden. Im Endeffekt ist Totem Forge nämlich ein Highscore-Spiel. In der Anfangszeit kommen immer wieder neue Spiel-Elemente hinzu: So zeigen sich mit der Zeit kleine Golems, die nicht nur ein Feld besetzen, sondern dort auch Kombinationen blockieren. Die Golems löscht man aus, indem man sie mit einem brennenden Stein trifft.

Dazu gibt es sogenannte Zieher-Steine, mit denen man alle Elemente auf einer Reihe zusammenzieht. Mit Magnet-Steinen holt man ein Element von ganz oben wieder in die untere Auswahlleiste. Neben den Juwelen-Steinen tauchen auch zeitweise Gold-Nuggets auf, die viele Punkte, in Dreier-Kombination richtig viele Punkte bringen. Über alle Spielregeln informiert noch einmal ausführlich das komplett deutsche Tutorial-Buch, dass offline im Spiel integriert ist. InAppKäufe gibt es keine.

Totem Forge ist jetzt nicht die erhoffte Match3-Offenbarung, aber ein mehr als solides Strategiespiel ohne Zeitdruck. Hier kann man unterhaltsam knobeln, leider gibt es aber auf Dauer zu wenig Abwechslung und neue Elemente. Trotzdem ist das geschnürte Paket mit den frischen Spielideen eine gute Mischung, die bei der Jagd um immer neue Highscores fordert. Keine InAppKäufe, polierte Präsentation, komplett deutsch und lange Spielsessions um Höchstpunktzahlen. Wem das reicht, der kann hier ohne mit der Wimper zu zucken zuschlagen.

Totem Forge
Totem Forge
Entwickler: Aleksandr Samarin
Preis: 3,49 €

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!