Der Wind pustet auch im Frühling...

Review: On The Wind – Vom Winde verweht!

Bringt das adrett gestylte Casualgame mit OneTouch-Steuerung frischen Wind in den AppStore?

Keine Windhose in Sicht...

 

Gameplay

Bei On The Wind übernehmt ihr mit eurem Finger die Rolle des Windes, der jede Menge Blätter durch eine 2D Welt von links nach rechts pusten muss. Dabei solltet ihr möglichst durch die ganzen Jahreszeiten kommen.

Euer Ziel ist es, möglichst viele Blätter unterwegs von den Bäumen zu fegen und mit fortzutragen. Pustet ihr die Blätter gegen eine Wand, so werden aus ihnen dort Blumen und ihr habt sie verloren. Wenn ihr gar keine Blätter mehr habt, endet euer Spiel. Am Ende zählen nur die Punkte und die gibt es für möglichst viele Blätter und die weiteste Strecke. Die Highscores lassen sich über das Gamecenter vergleichen.

Ihr startet als kalter Frühlingswind, wobei euch die Reise durch Sommer, Herbst und Winter führt. Dabei verändert sich die Landschaft passend – für Abwechslung ist auch gesorgt, denn On The Wind generiert euch bei jedem Versuch die Landschaft neu.

Zum Steuern des Windes habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder ihr setzt den Finger dort auf, wo der Wind wehen soll und bestimmt so die Flugbahn der Blätter oder ihr könnt euch ein virtuelles Pad einblenden lassen, mit dem ihr den Wind kontrolliert. Letztere Steuerungsart ist aber recht schwer zu handhaben, da der Wind natürlich unsichtbar ist und recht verwaschen durch  die Blätter ausgemacht werden kann – der Vorteil ist, dass der Finger nicht den ganzen Screen verdeckt. Nett Idee: wenn man den Finger vom Screen nimmt, geht das Spiel automatisch in den Pause-Modus.

 

Grafik / Präsentation

Das Artwork ist ziemlich reduziert und die Landschaft im Vordergrund wird nur durch eine schwarze Silhouette dargestellt – insgesamt wirkt das Spiel sehr vektorlastig und ist dadurch sehr stylish. Je nach Jahreszeit ändert sich die Blätterfarbe und der Hintergrund.

Das Spiel läuft angenehm flüssig und ist auch für ältere iDevices zu empfehlen.

 

Sound

Der Name ist Programm, man hört jede Menge Wind, der einem vor allem mit Kopfhörern herrlich um die Ohren saust. Musik ist leider nicht zu hören, die Entwickler haben hier aber eine andere schöne Idee eingearbeitet: immer wenn man ein Blatt mitreist, ertönt ein kleiner Saitenzupfer einer Violine, was auf Dauer recht nette Melodien ergibt, schick. Ein eher minimalistischer Ansatz, passt aber irgendwie ganz gut zum Rest…

 

Fazit

On The Wind kann herrlich entspannt sein, wenn man die Blätter durch die Landschaft leitet. Das Spiel kann aber auch schnell hektisch werden, wenn man alle Blätter mitnehmen will. Grafisch sieht es auf jeden Fall stylisch-minimalistisch aus und macht vor allem mit Kopfhörern eine tolle Natur-Atmosphäre. Wer ein besonders Geschicklichkeitsspiel zur Highscore-Jagd sucht, ist mit diesem Spiel richtig beraten.

+ reduzierte, hübsche Grafik
+ Spiel generiert Landschaft immer neu
+ schöne Atmosphäre
+ schöne Windgeräusche
+ zwei Steuerungsmöglichkeiten
+ Gamecenter-Anbindung
+ Universal-App
– keine Musik
– niedriger Wiederspielwert
On The Wind (AppStore Link) On The Wind
Hersteller: David Buttress
Freigabe: 4+4
Preis: 2,29 € DOWNLOAD

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!