Test: Xtorm Power Bank 7300 – Das kleine Taschenkraftwerk

So klein und mobil die derzeitige Generation an Handys und Tablets ist, so groß und hell auch der Bildschirm oft ist, so schnell ist der Akku auch alle. Besonders betrüblich ist dieser Umstand immer dann, wenn man unterwegs und keine Steckdose oder Ladegerät in der Nähe ist. Da ist ein mobiles Ladegerät wie das XTORM Power Bank 7300 von A-Solar sehr nützlich…

Features

xtormpowerbank

Die Oberschale ist aus gebürstetem Aluminium gefertigt und fühlt sich hochwertig an. Mit 210g liegt es zwar leicht in der Hand, ist aber mit den Abmaßen 12cm x 7cm x 2cm nicht der kleinste Vertreter dieser Gattung – dennoch schnell in der Jackentasche oder im Rucksack verstaut. Auf der Oberseite befindet sich ein Einschalter, der gleichzeitig mit 4 blaue LEDs Auskunft über den Ladezustand gibt. Praktisch!

Fest in den Seiten des Li-Pol Akku integriert sind zwei flache Kabel von circa 15cm, die man herausklappen kann. Das Micro-USB Kabel hat einen Ausgang von 5V und 1A, das zweite flache Kabel dient zum Aufladen. An der Stirnseite befindet sich ein USB Port mit 5V und satten 2.1A Ausgangsleistung, an den man beliebige Geräte anstecken kann, die mobil mit Strom versorgt werden sollen.

Im Lieferumfang sind neben einem Ladegerät mit USB-Port und USB Verlängerung noch viele Adapter für Samsung Handys, Sony Ericsson, das Samsung Tab, Mini USB und Micro USB.

Testeindruck

XtormPowerBank7300

Im Test konnte die Power Bank mein iPhone fast 4x komplett aufladen, auch für das neue iPad schaffte der Akku rund 1,5 Ladungen – das schaffen nicht viele mobile Akkus. Das iPhone lädt dabei etwas schneller als mit dem Standard-Netzteil, das neue iPad ungefähr genauso schnell wie mit dem Original-Zubehör. Ist der Akku aufgebraucht, kann man es an der Steckdose mit dem Netzteil in circa 3-4 Stunden oder an einem USB-Port in circa 5-6 Stunden wieder füllen.

Die integrierten flachen Kabel sind eine gute Idee, allerdings scheint ein häufiges Hinein- und Herausbasteln an die Substanz der Stecker-Verbindung zu gehen und keinen jahrelangen Einsatz zu überstehen. Die eigentliche USB Buchse ist an der Stirnseite integriert und sitzt fest. Hier hätte ich mir eine zweite USB Buchse für paralleles Aufladen mehrerer Geräte gewünscht, im Notfall nutzt man eben einen USB-Hub für diese Aufgabe. Was natürlich geht, ist die Benutzung des festen Micro-USB-Steckers und des USB Ports.

Hier noch ein kleines Test-Video…

Preis / Kaufen

Ihr könnt das Gerät unter anderem bei Amazon [Link] für rund 50 Euro oder direkt beim Hersteller A-Solar [Link] kaufen.

Fazit

Tobi meint: 

Der Akku ist zwar etwas größer, bietet dafür aber jede Menge Power, die vor allem auf langen Durststrecken mehrere Ladungen ermöglicht und sogar stromhungrige Geräte wie das neue iPad zuverlässig mit Strom versorgt. Die Power Bank ist leicht, sieht schick aus, hat eine praktische Ladestand-Anzeige und lässt sich durch die mitgelieferten Adapter fast universell einsetzen. Wer einen mobilen Akku mit dem gewissen Extra an Power sucht, ist mit dem Xtorm Power Bank 7300 gut beraten.

Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.