Sentinel 4 Dark Star

Review: Sentinel 4 Dark Star – Komplexes TowerDefense mit Blingbling


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Der vierte Teil der Sentinel TowerDefense Serie von Origin8 hört auf den Namen Sentinel 4: Dark Star und erzählt vom Kampf zwischen Menschen und Aliens auf einem fernen Planeten. Wer hier (mal wieder) mit einer Standard-Kost rechnet, liegt (leider) richtig – darf aber noch eine Schippe Komplexität draufpacken. Ob es reicht, um einen Kauf zu empfehlen?

Auf jeder der 26 Maps hat man wie üblich eine Hauptbasis, die man verteidigen muss, Der Weg dahin ist stets mit mindestens einer großen Barriere versperrt, welche die Gegner etwas aufhält. Dazu kommt ein riesiger Kampfroboter, den man an verschiedene Hotspots auf der Karte schicken kann.

Insgesamt gibt es 12 verschiedene Türme, die man nach und nach freispielt – wer schon einmal ein TowerDefense Spiel gezockt hat, kennt die üblichen Verdächtigen dabei, hier gibt es Geschütze, Türme die Gegner verlangsamen und Luftabwehr für fliegende Gegner. In fast jeder Mission kommen neue Gegner hinzu, die einen vor neue Aufgaben stellen – damit bleibt das Gameplay etwas frisch.

Zwischen den Missionen kann man grundlegend seine Hauptbasis und den Kampfroboter aufleveln, die recht innovative Funktionen haben: Von der Basis kann so später kleine Drohnen ausschicken, die Türme reparieren oder Gegner angreifen. Den riesigen Roboter kann man mit besseren Waffen bestücken, verstärken oder ihn schnell an einen Hotspot springen kann.

Zum Verbessern der Türme im Spiel nutzt man die Währung, die man für das Erledigen von Aliens bekommt. Für das Aufrüsten von Basis, Drohnen und Roboter

Zusätzlich kann man noch für jedes Level einen Startboost (Aliens werfen mehr Geld ab, Türme haben bessere Verteidigung, …) kaufen, das allerdings nur mit Sternen-Fragmenten – einer in den Spielen nur sehr selten zu findenden Währung. Da überrascht es nicht, dass man sie auch noch mit echtem Geld nachlegen kann. Prinzipiell sind keine InAppKäufe zum Spielen von Nöten, man wird auch nicht mit Werbung dafür genervt.

Das Gameplay an sich bietet wenig Neues zur bekannten TowerDefense-Mechanik: Man baut (und verbessert) auch hier Türme zur Verteidigung, die Karten haben verschiedene Angriffsrouten, die Missionen sind mit bis zu 30 Angriffs-Wellen ziemlich lang. Damit ist es wieder mal ärgerlich, wenn man erst nach 15 Minuten merkt, dass die eigene Strategie nicht aufging und man es noch einmal versuchen muss. Immerhin kann man das Gameplay bis zu dreifach beschleunigen.

Immerhin bei der Präsentation kann das Spiel Akzente setzen und sich gegenüber Mitbewerbern etwas abheben. Die außerirdischen Schlachten werden effektvoll in Szene gesetzt: Es fegen tolle Stürme über das Spielfeld hinweg, Geschosse haben eindrucksvolle Druckwellen und Explosionen, auch das Leveldesign ist gut. Selbst wenn viel los ist, verliert man nicht den Überblick. Der Soundtrack überrascht mit einem frischen Dubstep-Mix und passt erstaunlich gut zum Gameplay – wer mag, regelt stufenlos in den Optionen.

Auch Sentinel 4: Dark Star erfindet das TowerDefense-Rad nicht neu. Obwohl es mit sehr vielen Features und Spielideen kommt, bietet es nichts bahnbrechend Neues – reiht sich aber damit in die derzeitige Speerspitze der TowerDefense-Spielart im AppStore ein. Das Gameplay und die Verbesserungsmöglichkeiten sind komplex, die verschiedenen Spielwährungen machen es aber manchmal unübersichtlich – InAppKäufe gibt zwar es, werden aber prinzipiell nicht benötigt. Wer Hunger auf TowerDefense hat, bekommt hier gute Standartkost serviert, die dank langer Kampagne und Endlosmodus für längere Zeit satt macht und damit einen Kauf rechtfertigt.

Sentinel 4: Dark Star
Sentinel 4: Dark Star
Entwickler:
Preis: 1,09 €+
+ gute Grafik / Effekte
+ gut gelegte Routen
+ zusätzlicher Endlosmodus
+ vier Schwierigkeitsgrade
+ Dubstep-Soundtrack
+ drei Geschwindigkeitsstufen
+ iCloud Savegames
+ InAppKäufe nicht notwendig
+ GameCenter Anbindung
+ Universal-App
– gleichförmiges Gameplay
– englisch

Über Tobi

Tobi gründete die AppGemeinde 2010 und führte sie sieben Jahre lang fast im Alleingang mit Liebe zum Zocken fort - bevor er sie 2018 abgegeben hat. In dieser Zeit veröffentlichte er hier rund 2.500 Artikel.