Review: Asymmetric – Sieh es doch mal so…

Ein kleiner Spieltipp für Freunde von Logikrätseln ist das recht frische Asymmetric, das Debüt des österreichischen Allein-Entwicklers Klemens Strasser. Mit einer einfachen Spielidee und einfacher Umsetzung gelingt es ihm, eure grauen Zellen zum Glühen zu bringen. Asymmetric liegt eine Spiegelung von Bewegung zu Grunde: Man steuert die Spielfigur auf einem…

Asymmetric

Gesamtwertung

Leser-Wertung: Sei der Erste!
80

Ein kleiner Spieltipp für Freunde von Logikrätseln ist das recht frische Asymmetric, das Debüt des österreichischen Allein-Entwicklers Klemens Strasser. Mit einer einfachen Spielidee und einfacher Umsetzung gelingt es ihm, eure grauen Zellen zum Glühen zu bringen.

Asymmetric liegt eine Spiegelung von Bewegung zu Grunde: Man steuert die Spielfigur auf einem Spielbrett, die man in jedem Level vom Start ins Ziel bugsieren muss. So weit, so gut. Neben dem eigentlichen Spielbrett sieht man aber noch ein zweites Spielbrett, auf dem man ebenfalls eine Spielfigur steuert – nur das sie stets spiegelverkehrt agiert. Dazu kommt, dass sich beide Spielfelder schon bald unterscheiden und es ein Limit an Spielzügen gibt. Zum Glück aber kein Zeitlimit, so dass man in Ruhe an den Problemstellen tüfteln kann.

asymmetric reviewAn den 66 Leveln in den sechs verschiedenen Umgebungen hat man also eine Menge zu knabbern. Beginnend unterscheiden sich die Spielfelder nur durch verschieden aufgestellte Hindernisse, woran man die Figuren aber ausrichten kann. Schiebt man Figur 1 gegen eine Mauer, läuft Figur 2 trotzdem ein Feld nach vorn. So kann man taktisch klug den Weg für beide zum Ziel ebnen. In kurzer Abfolge kommen immer wieder neue Spielideen dazu. Das ist zwar schön, fodert aber auch immer wieder das Gehirn.

Wer doch einmal nicht weiterkommt, kann sich Hilfe von einer Lampe am Bildschirmrand holen. Diese bezahlt man mit Punkten, die man für absolvierte Level bekommt. Genauer gesagt, bekommt man die nicht benötigten Spielzüge am Ende eines Levels gutgeschrieben. Die Spieltipps sind zwar recht teuer, InAppKäufe gibt es aber keine. Dem Spiel liegt übrigens eine kleine Story zu Grunde, man steuert nämlich zwei Personen (Groopert & Groopine), die man wieder zusammenbringen muss. Wer mag, kann den kleinen Punkten aber auch noch 27 andere witzige Outfits wie Pommestüte & Hamburger oder Knöpfe verpassen – ebenfalls für die erspielten Punkte.

Eine schöne Dreingabe ist der Level-Editor, mit dem man einfach selbst neue Level erstellen kann. Ein Teilen über eine Community oder der Download neuer Kreationen von dort ist aber leider (derzeit) nicht möglich. Ebenfalls geht die Universal auf dem AppleTV.

Die Spielidee von Asymmetric ist frisch und reicht auch über längere Zeit aus, um zu fordern – und das auf faire Art und Weise. Zeitdruck hat hier beim Rätseln man nicht, lediglich das Zuglimit ist der begrenzende Faktor. Die Level sind knackig, warten aber in jeder neuen Spielwelt mit neuen Spielideen auf. So wird die Rätselei zum kleinen Preis nie langweilig. Eine Empfehlung für Fans von kompakten Rätsel- und Logikspielen, die mehr Wert auf Rätsel als auf eine Hochglanz-Präsentation legen.

Asymmetric
Entwickler: Klemens Strasser
Preis: 2,29 €

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!