Review: Raster Prime – Weltraum-Puzzle mit WTF-Faktor


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In den unendlichen Weiten des Weltenraumes, genauer gesagt im Trappist-System wird ein unbekanntes Objekt gefunden, das einen sterbenden Planeten umkreist. Raster Prime (von Punk Labs entdeckt) beheimatet zahllose mystische Obelisken, die aber erst aktiviert werden müssen. Das ist nun eure Aufgabe... Formen finden mal anders Nimmt man den ganzen Pixelart-Aufbau…

Raster Prime

Gesamtwertung

Leser-Wertung: Sei der Erste!
70

In den unendlichen Weiten des Weltenraumes, genauer gesagt im Trappist-System wird ein unbekanntes Objekt gefunden, das einen sterbenden Planeten umkreist.

Raster Prime (von Punk Labs entdeckt) beheimatet zahllose mystische Obelisken, die aber erst aktiviert werden müssen. Das ist nun eure Aufgabe…

Formen finden mal anders

Raster PrimeNimmt man den ganzen Pixelart-Aufbau weg, bleibt von Raster Prime ein optisches Rätselspiel, bei dem man aus einer Zackenlinie den Verlauf von zwei vorgegebenen Formen finden muss. Anfangs noch einfach mit einem Pfeil nach rechts und links, steigert es sich bald zu einer echten Herausforderung.

Eine auf mystische Steine eingravierte Linie besteht aus zwei festen Formen – leider aber verbunden. So muss man den Wechsel zwischen links und rechts auf den jeweiligen Bildschirmhälften nachtippen. Erklärungen gibt es keine – Raster Prime gehört zu der neuen Generation an Spielen, bei denen man sich alles selbst erarbeitet.

Links, link, rechts, links, re… ach Scheiße!

Raster PrimeHat man die richtige Kombination eingetippt, wird der Obelisk aktiviert. Dummerweise sieht man nicht, was man schon eingegeben hat, es gibt keine Rückmeldung bis zum Erfolgsfall.

So kommt man bei komplexeren Formen schnell durcheinander, was einen Neustart zur Folge hat. Das zehrt an der Motivation. Wenigstens hat man keinen Zeitdruck. Am Ende habe ich oft mit dem Finger über der Linie die Formen für mein Auge „nachgezeigt“, um nicht durcheinander zu kommen.

Das Gameplay fand ich aber am Ende nicht sehr überzeugend. Dennoch habe ich es gespielt, weil ich wissen wollte, wo mich die Reise hinführt. Quasi um den tieferen Sinn des Spieles zu erforschen. Auch wenn es vielleicht etwas zu hart klingt: Statt einem Grafikblender hat man hier einen Gameplay-Blender.

PixelArt at its best

Begeistert war ich von der Präsentation. Immer mit einem guten Häppchen WTF, Was-ist-hier-los, dabei kommt der Pixelstyle wirklich gut, wenn auch nicht besonders vielfältig daher. Die Entwickler bedienen sich bekannter Stilmittel aus den 90ern, verstricken es aber mit dem Sound zu einem sehenswerten Ganzen. Getriggert haben mich sofort die Soundeffekte, die auch bei FEZ oder Hyper Light Drifter zu hören sein könnten.

Der SciFi-Puzzler Raster Prime baut aus nur zwei Formen und einem wunderschönen Pixel-Artwork ein solides Puzzle-Spiel. Das Gameplay ist eigentlich simple, wird aber zu einer echten (optischen) Herausforderung hochgejazzt. Wer die Pixel-Ästhetik zu schätzen weiß, kann dem außergewöhnlichen und atmosphärischen Rätselspiel eine Chance geben.

RASTER PRIME
RASTER PRIME
Entwickler: Punk Labs LLC
Preis: 3,49 €
RASTER ? PRIME
RASTER ? PRIME
Entwickler: Punk Labs
Preis: 2,99 €

Über Tobi

Maximum Geekness. Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann ein Atari 800XE mit Datasette, dann ein 486er mit 25Mhz und 80MB Festplatte. Und heute? Zocken! Am liebsten immer und überall. Und sonst? Alles mit Knöpfen, einem Display und bei dem man etwas einstellen kann ist interessant!