Suizidgefährdete Tiere wagen den Absprung…

Gameplay

Das Spielprinzip von Extinction Squad ist sehr einfach, leicht mit einem Finger zu steuern und schnell erklärt: Der Forscher Chuck Darwin hat ein Team zur Rettung gefährdeter Tiere zusammengestellt, mit denen er nun auf 6 Kontinenten unterwegs ist, die Tiere zu retten.

Hier stellt sich nur die Frage, wer die Tiere gefährdet – denn diese posierlichen Racker scheinen nicht gerade am Leben zu hängen und stürzen sich in suizidaler Absicht selbst von einer Klippe. Darunter steht zum Glück euer Team mit einer Art Sprungtuch und befördert die Tiere so in euer Auto.

Gesteuert wird mit einem Finger, indem ihr auf dem unteren Bildschirm nach das Team nach links und rechts verschiebt, um die Tiere genau auf das Sprungtuch fallen zu lassen. Zum Glück wurde hier auf die Steuerung per Neigungssensor verzichtet, was wesentlich ungenauer wäre. In der Regel befördert man die Tiere schon beim ersten Mal ins Auto, manche Kollegen muss aber zwei oder drei mal springen lassen… Was vor allem bei mehreren Tieren ins Auge gehen kann.

Fällt ein Tier herunter, zerschellt es blutig am Boden, wobei die Knochen in alle Richtungen splatattern und ein saftiges Steak liegen bleibt. Ihr merkt schon, bei den Einfällen und der Umsetzung geht es wieder gewohnt politisch unkorrekt zu, dass es nur so eine Freude ist! Auch die Auswahl der Tiere ist äääh sagen wir außergewöhnlich. So kann es schon einmal passieren, dass ein riesiger Potwal auf eurem Tuch landet.

Kein Spiel ohne Gefahr: aus heiterem Himmel fallen auch schon mal Bomben, denen ihr ausweichen solltet. Zum Glück werden diese durch ein Symbol kurze Zeit vorher angekündigt.

Es gibt zwei verschiedene Spielmodi, bei Adventure seit ihr in verschiedenen Locations zur Rettung unterwegs und seht an der Seite die Anzahl der Tiere, die dort noch zu retten sind. Ist dies erledigt, fahrt ihr weiter. Ähnlich wie bei Jetpack Joyride gibt es ein Rangsystem, in dem ihr durch die Erfüllung von Aufgaben aufsteigen könnt. Beim Countdown-Modus geht es auf Zeit, die gnadenlos am oberen Bildschirmrand abläuft – mit Zeit-PowerUps kann man aber seine Highscore-Jagd verlängern.

Trotz des Kaufpreises gibt es bei Extinction Squad InAppKäufe, die zwar nicht notwendig sind um alles zu spielen, die aber recht offensiv beworben werden. Im Shop kann man sich für Spielwährung PowerUps wie Tiermagnete, Zeitverlängerung und Bomben-Schutzschile kaufen. Wem das erarbeiten von Spielwährung zu langsam geht, kann diese auch mit echtem Geld schneller erwerben.

Dazu kommt noch eine Art Glücksrad, hier kann man für 50 Coins drehen und dabei bis zu 600 Coins gewinnen, allerdings sind auch recht viele Nieten dabei.

Grafik / Präsentation

Das Spiel ist in einem niedlichen Comicstil gehalten und hat tolle Animationen. Auch die Präsentation des Ganzen ist wirklich gelungen und gibt des Öfteren Grund zum Schmunzeln.

Sound

Die Musik passt gut zur verrückten Tier-Action und die Soundeffekte sind gut gewählt – jedes Tier gibt ein tolles Geräusch von sich, wenn es den Absprung wagt.

Fazit

Extiction Squad bietet verrückte Action, die leicht zu erlernen ist und auch länger motivieren kann. Idee und Umsetzung sind schön abgedreht und die Steuerung geht gut von der Hand. Für einen kleinen Preis bekommt man ein schönes Casualgame, nur die InAppKäufe nerven etwas – sind aber zum Glück optional. Eine Empfehlung für Spieler, die auf kurzweilige und abgedrehte Reaktionsspiele stehen!

+ abgedrehtes Gameplay
+ schöne Comicgrafik
+ guter Sound
+ präszise Steuerung
+ Zufallskomponente Glücksrad
+ GameCenter Anbindung
+ Universal-App
– englisch
– InApp Käufe
[app 497961857]