Man nimmt ja nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Wer von euch gute Vorsätze für’s neue Jahr hat, die etwas mit Abnehmen zu tun haben, kann jetzt aufmerksam weiterlesen. Aber auch sonst ist die intelligente WLAN Waage Aria von FitBit ein ziemlich interessantes und vor allem schickes Produkt. Wir haben uns das Teil für euch angesehen…

Features 

fitbit aria

Die Aria Waage von FitBit misst das Gewicht und den Körperfettanteil bis auf die Kommastelle genau und zeigt sie in einem großen und leuchtenden Display an. Sie ist in schwarz und weiß erhältlich, dabei hat die schwarze Aria ein schwarzes Display mit weißen Zahlen und die weiße Waage ein blaues Display mit schwarzen Zahlen. Die Waage ist circa 32×32 cm groß, mit 2,6 cm sehr flach und wiegt knapp 2kg – also selbst ein echtes Leichtgewicht.

Sie bezieht ihren Strom aus vier (mitgelieferten) Batterien, die auf der Unterseite eingelegt werden und bis zu einem halben Jahr halten. Auf der Glasoberfläche sind vier Messfelder, die mit einem geringen Strom den Körperfettanteil messen. Einen Knopf für Einstellungen gibt es nicht, die grundlegenden Einstellungen kann man über die App oder direkt im Online-Konto bei FitBit einstellen.

Die Waage überträgt alle Messergebnisse automatisch in ein zuvor registriertes WLAN-Netzwerk zum FitBit-Konto, was mit einem Passwort verschlüsselt ist. Dort werden alle Werte übersichtlich in Diagrammen aufgelistet.

Bis zu 8 unterschiedliche Benutzer können mit der Aria registriert werden, liegen sie vom Gewicht auseinander. merkt die Waage automatisch, wer sich wiegt. Im Zweifelsfall fragt die Waage nach und zeigt Kürzel der registrierten Namen an.

Testerfahrungen

Bevor man die Waage das erste Mal nutzen kann, müssen die Batterien eingelegt und die Aria einmalig eingerichtet werden. Dazu benötigt man ein aktives WLAN-Netzwerk sowie einen Gerät mit WLAN Verbindung wie PC, Mac, Laptop oder ein iDevice. Die Waage verbindet sich automatisch mit einem FitBit-Konto, was man kostenlos anlegen kann. Sicherheitsfreaks und Datenschutz-Paranoiker legen das Konto mit einem einfachen Vornamen an. Danach synchronisiert die Aria jede Messung zum Fitbit-Konto, das man im Internet oder per kostenloser App bequem abrufen kann. Hier lassen sich natürlich auch die Daten anderer FitBit-Produkte wie die Schrittzähler Zip und The One zusammenfassen.

Die Waage sieht im Badezimmer verdammt schick aus und ist aber so klein und leicht, dass sie zwischendurch bequem unterm Schrank verschwinden kann. FitBit hat die Aria schön designt, das Bullaugen-Display leuchtet beim Daraufstellen und zeigt scharfe, große Zahlen an (praktisch für Brillenträger ohne Sehhilfe). Die glatte Glas-Oberfläche ist angenehm unter den Füßen.

aria2Die Messung geht sehr schnell, in ~10 Sekunden ist alles erledigt. Stellt man sich auf die Waage, springt sie sofort an und ist messbereit. Bei Bedarf gibt sie (englische) Anweisungen wie ‘Select’ oder ‘Step Off’, die groß durch das Display scrollen. Danach überträgt sie Gewicht und Körperfettanteil in via WLAN mit dem genauen Zeitpunkt ins Internet, dies gelang auch über größere Distanz und von jedem Winkel der Wohnung gut. Falls keine Verbindung besteht, merkt sich die Waage die Messungen, bis sie wieder Internet zur Verfügung steht oder die Batterien alle sind. Was mit einem halben Jahr Laufzeit aber recht lange ist.

Möchte man die Ergebnisse der Waage für mehrere Personen protokollieren, muss man jeder der bis zu 8 Personen ein Konto anlegen. Hat man sich gewogen, erkennt die Waage den Nutzer am Gewicht – liegen zwei Nutzer hier nah beieinander, fordert die Aria mit ‘Select’ zur Auswahl auf. Mit einem leichten Druck auf die Waage schaltet man die Namens-Kürzel der registrierten Personen durch. Auch Gäste können die Waage nutzen, allerdings wird dann nur das Gewicht angezeigt und nicht der Körperfettanteil – das ist schade.

Die Daten werden im Fitbit-Konto übersichtlich aufgezeichnet und gespeichert. In Diagrammen stylisch präsentiert, kann man die Entwicklung von Gewicht und Körperfett verfolgen und sich Ziele setzen, was als Motivation wunderbar funktioniert. Wer möchte, kann seine Ergebnisse auch für Freunde freigeben oder mit diesen vergleichen, falls sie auch ein FitBit-Konto haben. Auch über die kostenlos iPhone App behält man die Entwicklung im Auge.

Preis

Die Aria Waage kostet derzeit rund 120€ und kann direkt über den FitBit Shop oder bei Amazon bezogen werden.

Fazit

Tobi meint:

Die Aria Waage von FitBit ist gut durchdacht und überzeugt mit schlichtem Design und einfacher Bedienung. Darauf stellen, die Waage springt an, wiegen, den Rest macht die Waage allein. Die komma-genaue Auswertung mit Zielsetzung über das FitBit-Konto begeistert vor allem Statistik-Freunde und motiviert zum Abnehmen und Kontrollieren. Noch bequemer kann man den Verlauf über die kostenlose iPhone App einsehen, die allerdings noch benutzerfreundlicher werden kann. Wer eine zuverlässige Waage mit umfangreicher Auswertung von Gewicht und Körperfettgehalt sucht, die mehr als andere motiviert, ist hier an der richtigen Adresse.